Reproduktionsmediziner

Was ist unter dem Begriff Reproduktionsmedizin zu verstehen?

Wenn es um die Fortpflanzung oder möglichen Störungen in diesem Bereich geht, tritt ein Reproduktionsmediziner in Kraft um mögliche Ursachen und entsprechende Lösungen zu finden. Die einzelnen Fachgebiete beziehen sich dabei auf die jeweilige Genetik (genetische Grundlagen der Person), der Urologie, der Gynäkologie und der Anthologie. Zusätzlich ist die Reproduktionsmedizin immer abhängig von den medizinischen rechten in Bezug auf die Bioethik. Das Wort Reproduktion beschreibt schließlich einzelne Vorgänge, die im engen Zusammenhang mit der Fortpflanzung stehen.

Was für reproduktionmedizinische Techniken gibt es?

Wenn der Mann beispielsweise nicht zeugungsfähig ist, hat man die Möglichkeit über Intrazyptoplasmatische Spermainjektionen Abhilfe zu schaffen. Andere Verfahren wie das Intrauterine insernieren oder die In-votro-Fertilisation finden zusätzlich häufig Gebrauch bei reproduktionmedizinischen Techniken. Die jeweilige Anwendung richtet sich immer nach einem Diagnoseverfahren, bei dem genetische Defekte dargelegt werden können. Ein Beispiel dafür wäre die so genannte Präimplantationsdiagnostik. Die einzelnen Techniken zielen darauf ab, dass man nach Möglichkeiten sucht, über die sich zwei Personen trotz verschiedener geschlechtlicher Störungen fortpflanzen können. Über eine Anamnese wird dabei analytisch die Ursache der Störung herausgefunden, um einen entsprechenden Lösungsansatz zu finden. Der wichtigste Kritikpunkt liegt dabei auf der Diagnostik, über die eine mögliche Ursache entschlüsselt wird.

Inwiefern steht die Reproduktionsmedizin in Abhängigkeit zu Bioethik?

Wenn man beispielsweise einen Kinderwunsch hat und aufgrund der eigenen genetischen Beschaffung selbst keine Kinder zeugen kann, hat man hier die Möglichkeit über Spendereinrichtungen Abhilfe zu bekommen. Da es in Deutschland verboten ist zu Klonen oder genetisch zu experimentieren, gibt es hier gewisse Grundgesetze die sich nach den Prinzipien der Bioethik richten. Beispielsweise ist es nicht erlaubt, diesbezüglich Menschenversuche durchzuführen, sondern man darf nur auf Maßnahmen zurückgreifen, die sich in Form einer Samen- oder Eizellenspende ergeben. Schließlich gibt es auch in der Ethik Grenzen, die man nicht überschreiten sollte.